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  • AutorenbildSilke

Heilpilz Birkenporling

Aktualisiert: 8. Sept. 2022




FUNDORT

Der Birkenporling ist ein einjähriger Pilz, den man, so wie es der Name schon sagt, an abgestorbenen Birken findet.


HEILKRAFT

Seine Heilkraft ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Selbst die Gletschermumie Ötzi hatte 2 Birkenporlinge dabei, weswegen der Birkenporling auch Ötzi-Pilz genannt wird.

Er wirkt, entzündungshemmend, antibiotisch, antiviral und blutstillend, vitalisierend und tumorantigen.

Da er vor allem, bei Krankheiten des Magens unterstützend wirkt, (Magenverstimmung, Magenreizung, Magengeschwüren, Sodbrennen – Unterstützung für eine gesunde Verdauung) ist er ein wahrer Magen-Darm Freund.


INHALTSSTOFFE

Neben vielfältigen Wirkstoffen enthält er unter anderem:

· Piptamin gilt als natürliches Antibiotikum. In Studien konnten z.B. Extrakte des Birkenporlings Bakterien des E. Coli komplett neutralisieren.

· Nukleinsäure hat antivirale Eigenschaften.

· Betulinsäure regt den Zelltod von Krebszellen an.

· Polysaccharide können das Wachstum von Krebszellen hemmen.




Zum Ernten kann man ihn von der Birke abdrehen oder mit einem Messer abschneiden.

Die Unterseite des Pilzes sollte hierbei noch weiß sein!


Zu Hause wird er in dünne, ca. 3-4 mm dicke Scheiben geschnitten und entweder auf einer Heizung, im Backofen oder Dörrautomaten, getrocknet. Die Pilzscheiben müssen beim Zerbrechen knacken! Nun werden die Pilzscheiben in einem luftdichten Behälter aufbewahrt – alternativ können die Scheiben auch pulverisiert und in Pulverform aufbewahrt werden.



REZEPTE


Teezubereitung:

1-2 EL getrockneter Birkenporling mit 500 ml. Wasser, ca 20-30 Minuten köcheln. Da der Tee etwas bitter schmeckt, kann dem Tee auch etwas Honig hinzugefügt werden.



Tinktur:

Um auch die nicht wasserlöslichen Stoffe, wie z.B. das Betulin, aus dem Birkenporling zu lösen, hat sich die Herstellung eines alkoholischen Auszuges bewährt.

Hierzu füllt man ein Schraubglas mit den getrockneten Scheiben und übergießt diese mit mindestens 40%igen Alkohol (z.B. Wodka). Die Scheiben müssen vollständig bedeckt sein. Anschließend stellt man das Glas an einen dunklen Ort, damit sich die Inhaltsstoffe lösen können.

Nach 4 Wochen filtert man den Ansatz durch z.B. ein Baumwolltuch und bewahrt die Tinktur in einer dunklen Flasche auf.


Auch ohne Beschwerden kann jederzeit eine Tasse Birkenporling-Tee getrunken werden, denn jede Tasse kann unsere Gesundheit verbessern und unsere Immunabwehr stärken.


Wichtig: Der Artikel dient nur zur Information und ersetzt in keinem Fall die Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker!

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